Vorbereiten des bokashi-Eimers

Premiere! Der erster Beitrag im Erdnah-Blog!

Ich möchte heute zeigen, wie ich meinen bokashi-Eimer für eine neue Befüllung vorbereite. Ein bokashi-Eimer sieht im Prinzip so aus:

Keine Raketentechnik: ein bokashi-Eimer lässt sich leicht aus alten Farbeimern bauen.
Keine Raketentechnik: ein bokashi-Eimer lässt sich leicht aus alten Farbeimern bauen.

Man kann ihn sich für teuer Geld in diversen Internetshops kaufen oder man baut ihn selbst aus Plastikmüll – sprich aus alten (Wand-)Farbeimern.

Ich nutze abwechselnd zwei bokashi-Eimer und ein großes bokashi-Fass. Das folgende Bild zeigt die drei Teile meines bokashi-Eimers.

Zwei alte Farbeimer mit Bohrungen und ein passender Deckel = bokashi-Eimer
Zwei alte Farbeimer mit Bohrungen und ein passender Deckel = bokashi-Eimer

 

Diesen Eimer habe ich schon ein paar Jahre in Gebrauch. Nach jedem Ausleeren des fertigen bokashi schrubbe ich die Eimer gründlich mit Seifenwasser aus. Dennoch hat sich der Kunststoff sich inzwischen verfärbt.

Die Bohrungen im Boden des inneren Eimers müssen nicht geometrisch angeordnet sein.
Die Bohrungen im Boden des inneren Eimers müssen nicht geometrisch angeordnet sein.
Der Boden des äußeren Eimers ist verfärbt.
Der Boden des äußeren Eimers ist verfärbt.

Der bokashi-Eimer lässt sich besser leeren, wenn man auf den Boden des inneren Eimers Pappe oder (wie hier) Packpapier legt. Diese „Trennschicht“ verhindert, dass die Bestandteile des fertigen bokashi am Kunststoff kleben.

Packpapier als Trennschicht erleichtert des spätere Ausleeren.
Packpapier als Trennschicht erleichtert des spätere Ausleeren.

Die beiden alten Farbeimer haben Henkel. Es ist mir einige Male passiert, dass ich den bokashi-Eimer beim Umsetzen am falschen (nämlich dem inneren) Henkel angefasst habe. Der äußere Eimer rutscht dann vom inneren ab und fällt mit dem gesammelten bokashi-Saft nach unten – eine schöne Schweinerei! Ich klebe daher den Henkel des inneren Eimers einfach an der Außenseite des äußeren fest. So gerät er mir nicht aus Versehen in die Hände.

Der "falsche" Henkel wird fixiert.
Der „falsche“ Henkel wird fixiert.

Das Spundloch des äußeren Eimers verschließe ich mit einem alten Sektkorken.

Ein Sektkorken als Verschluss
Ein Sektkorken als Verschluss

Meinen bokashi setzte ich immer mit Holzkohle an, um so ein Terra-Preta-ähnliches Substrat zu gewinnen. Dies werde ich später noch erläutern. Ich streue eine dünne Schicht Holzkohle auf das Packpapier im inneren Eimer. Nun kann das Befüllen beginnen.

Holzkohle ist das "Geheimnis" der Terra Preta
Holzkohle ist das „Geheimnis“ der Terra Preta

Da die Küchenabfälle, die in den bokashi-Eimer gefüllt werden, möglichst ohne Lufteinschlüsse fermentieren sollen, beschwere ich sie mit einem sandgefüllten Müllbeutel.

Sand als Gewicht
Sand als Gewicht

Der bokashi-Eimer kann wieder befüllt werden.

Zu den bisher erschienenen Beiträgen!